Unser Vorgehen
Hier zeigen wir dir, wie wir zu jedem Score kommen, und an einer echten Woche, wie das in der Praxis aussieht.
Methodik
Bewertungsablauf
unseres Teams
Research und Daten sammeln
Zweimal am Tag stellen wir unser internes Research zusammen. Was davon gerade zählt, ziehen wir als Daily Notes heraus.
In die Lage einordnen
Jede neue Erkenntnis und Entwicklung sortieren wir in das Gesamtbild ein und prüfen sie an den Charts. So sehen wir, welche Story den Dollar gerade trägt und welches Argument schwerer wiegt.
Bewerten und abwägen
Jeder im Team wägt unabhängig ab und bewertet den Dollar auf Grundlage aller Informationen.

Nur der Dollar,
dafür gründlich
Unser Ziel ist ein kurzfristiger Bias für den Dollar, für die nächsten ein bis vierzehn Tage. Dafür geht jeder im Team zweimal am Tag alle wichtigen Treiber für sich durch. Diese Tiefe lässt sich nur für eine Währung halten, deshalb bewerten wir nur den Dollar.
Makro & Wirtschaft
- Fundamental
- Wirtschaft
- Fiskalpolitik
- Handelspolitik
- Inflationserwartungen
- Bewertung
Zentralbanken & Zinsen
- Geldpolitik
- Zins- und Politikdifferenzen
- Bonds
- Liquidität & Dollar-Funding
Risiko & Regime
- Geopolitik
- Institutionelle Glaubwürdigkeit
- Volatilitätsregime
- Korrelationsregime
Märkte & Flows
- Intermärkte
- Aktien
- Kreditmarkt
- Kapitalflüsse
- Basket-Gegenseite (EUR/JPY/CNY)
- Flow-Kalender & Saisonalität
Sentiment & Positionierung
- Sentiment & Marktpsychologie
- Narrative Economics
- Konsens
- Positionierung
- Optionen
Werkzeuge & Umsetzung
- Eigene Dollar-Auswertung
- Backtests
- Technik
- Taktik & Trading-Strategie
Ein USD-Score aus
11 gewichteten Faktoren
Jeder Faktor steht für eine Frage, die sich die Analysten vor jedem Score stellen. Je wichtiger ein Faktor für den Dollar ist, desto mehr Gewicht hat er.
Die Scores werden geladen …
Die Faktoren im Detail
Öffne einen Faktor, um die Frage dahinter und Beispiele aus unseren Notizen zu sehen.
Die Beispiele sind echte Notizen aus Justins und Eriks Dashboard, Stand 20. Oktober 2026. Wir haben sie gekürzt und die Namen von Banken, Autoren und Unternehmen weggelassen.
Neu
Themen-Scores zeigen,
was der Markt gerade spielt
Neben den 11 Faktoren bewerten Justin und Erik auch die Themen, die der Markt gerade handelt, etwa die Fed, den Ölpreis oder die Anleihenrenditen.
Die Themen-Scores zählen nicht in den Score. Sie stehen für sich und zeigen dir, welche Geschichten den Dollar gerade bewegen und wie stark. Indirekt stecken sie trotzdem drin, weil jedes Thema in einem der 11 Faktoren seinen Platz hat.
Frag den Agenten zu jedem Thema
Im Kunden-Dashboard fragst du den KI Agent einfach nach einem Thema. Er nennt dir die Themen-Scores von Justin und Erik und fasst ihre Notizen dazu zusammen. So siehst du, warum sie das Thema so bewertet haben.
Aus zwei Bewertungen
wird ein Score
Justin und Erik bewerten den Dollar unabhängig voneinander, der Corelens-Score ist der Durchschnitt beider Bewertungen. Zwei getrennte Blicke auf denselben Markt haben gegenüber einem einzelnen ein paar Vorteile.
Kein Tunnelblick
Wer jeden Tag stundenlang denselben Markt verfolgt, verrennt sich leicht in eine Geschichte. Mit zwei getrennten Bewertungen bekommt jede Sicht ein Gegengewicht, das unabhängig von ihr entstanden ist.
Fehler gleichen sich eher aus
Dass einer von beiden einen Faktor einmal zu hoch bewertet, kommt vor. Dass beide unabhängig voneinander denselben Faktor zur selben Zeit überbewerten, ist unwahrscheinlicher. Im Durchschnitt zählt ein einzelner Ausreißer außerdem nur zur Hälfte.
Uneinigkeit dämpft den Score
Sehen Justin und Erik den Dollar unterschiedlich, heben sich ihre Bewertungen teilweise auf und der Score rückt Richtung null. Ein hoher Score entsteht vor allem dann, wenn beide den Dollar in dieselbe Richtung sehen.
Du siehst beide Bewertungen
Neben dem Score zeigen wir dir die Einzelwerte von Justin und Erik, im Abo live und im Track Record mit Verzögerung. So erkennst du, ob ein Score auf Einigkeit beruht oder auf einem Kompromiss.
So wird gerechnet
Beide bewerten die ersten zehn Faktoren von −5 bis +5 und die Unsicherheit von −5 bis 0. Jede Bewertung wird mit dem Gewicht ihres Faktors multipliziert, die Ergebnisse werden addiert. Makro und Taktisch zählen dreifach. Die Unsicherheit zieht die Summe Richtung null, dreht sie aber nie um. Der Corelens-Score ist der Durchschnitt beider Summen. Angezeigt wird er mit einer Nachkommastelle, immer Richtung null abgeschnitten, aus +2,47 wird also +2,4. Eine feste Ober- oder Untergrenze hat der Score nicht, die Schwellen für den Bias liegen bei 2,5, 6 und 8.
Fallstudie
Eine Woche,
Score für Score
Wir zeigen hier mit Absicht eine schwierige Woche, in der es für den Score nicht optimal lief. Vom 12. bis 16. Oktober 2026 sprach zuerst fast alles für den Dollar: heiße Inflationsdaten, ein hoher Ölpreis und Druck auf Frankreichs Anleihen. Dann drehte ein Ausverkauf bei KI-Werten das Bild innerhalb eines Tages. An echten Scores siehst du, was Justin und Erik gedacht haben, was in den Briefings stand und was den Score so schnell und so stark gedreht hat.
Zu jedem Tag zeigen wir zwei ausgewählte Regler. Bewertet haben Justin und Erik vor jedem Score immer alle 11 Faktoren. Alle Uhrzeiten sind in deutscher Zeit angegeben.
01Montag, 12. Oktober
Frankreich und Öl tragen den Dollar
Was passiert ist
Frankreichs Anleihen stehen unter Druck, der Renditeabstand zu Deutschland liegt über 140 Basispunkten. Geld fließt aus Europa ab, und neue Angriffe im Nahen Osten halten den Ölpreis hoch. Die Fed klingt vorsichtig, für Oktober ist kaum noch eine Zinserhöhung eingepreist.
Was wir gedacht haben
Intermarket stand bei beiden klar im Plus, denn das Öl und die Flucht aus französischen Anleihen arbeiten für den Dollar. Erik hat den Regler am Nachmittag noch etwas angehoben. Bei der Positionierung lagen beide im Minus, Justin deutlicher. Viele Trader sind schon long im Dollar, und das begrenzt den Spielraum nach oben.
09:11Score
+2,6
USD leicht bullish
Justin +2,9 · Erik +2,4
16:37Score
+4,5
USD leicht bullish
Justin +4,2 · Erik +4,9
2 von 11 Reglern
09:11 bis 16:37
- Intermarket
Justin +1,7 → +1,7Erik +1,2 → +1,6
- Positionierung
Justin −1,2 → −1,4Erik −0,4 → −0,8
Justin und Erik bewerten vor jedem Score alle 11 Faktoren. Hier siehst du zwei davon.
Aus dem Briefing
„Der US-Dollar bleibt trotz einer dovishen Neubewertung der Fed-Erwartungen gestützt. Der eigentliche Treiber der Dollarstärke liegt in Risk-off-Kapitalflüssen, die durch die europäischen Schuldenbedenken ausgelöst wurden.“
02Dienstag, 13. Oktober
Warten auf die Inflation
Was passiert ist
Brent schließt bei knapp 107 Dollar, in der Straße von Hormus werden an einem Tag sechs Schiffe getroffen. Gleichzeitig ist der Dollar so stark gekauft wie lange nicht, und am Mittwoch kommen die US-Inflationsdaten.
Was wir gedacht haben
Inhaltlich sprach weiter vieles für den Dollar, vor allem das Öl. Aber er war schon weit gelaufen, und vor den Inflationsdaten war das Timing unklar. Beide haben die Unsicherheit deshalb hoch angesetzt. Sie zieht den Score Richtung null, dreht aber nie seine Richtung. So zeigte der Score am Dienstag keinen klaren Bias, obwohl die Faktoren zusammen für den Dollar sprachen.
09:19Score
0,0
USD ohne klaren Bias
Justin 0,0 · nur Justin
17:09Score
+0,4
USD ohne klaren Bias
Justin 0,0 · Erik +0,9
2 von 11 Reglern
Mo. 16:37 bis Di. 17:09
- Unsicherheit (Timing)
Justin −1,8 → −1,7Erik −1,0 → −1,7
- Risiko
Justin −0,7 → −0,6Erik −1,7 → −2,0
Justin und Erik bewerten vor jedem Score alle 11 Faktoren. Hier siehst du zwei davon.
Aus dem Briefing
„EUR/USD notiert so überverkauft wie seit einem Jahr nicht mehr, dennoch sehen Analysten keinen Auslöser für eine nachhaltige Bodenbildung.“
Im Detail: Überkauft
Justin hat das Thema Überkauft mit −4,2 bewertet, so negativ wie kein anderes Thema an diesem Tag. Dahinter stand:
- Der Dollar-Index war vier Wochen in Folge gestiegen.
- Die Netto-Longs im Dollar lagen bei 24 Prozent der offenen Positionen am Terminmarkt. Wer auf einen stärkeren Dollar setzen wollte, war meist schon dabei.
- Damit fehlten neue Käufer für weitere Gewinne, und jede enttäuschende Zahl konnte einen schnellen Rückschlag auslösen.
Das Thema stand gegen die vielen bullishen Argumente. Es ist ein Grund, warum der Score in dieser Woche nie über leicht bullish hinauskam.
03Mittwoch, 14. Oktober
Die Inflation fällt heiß aus
Was passiert ist
Die Kerninflation steigt im September um 0,33 Prozent zum Vormonat, erwartet waren 0,2. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktober springt von 21 auf 47 Prozent, und EUR/USD fällt auf den tiefsten Stand seit 17 Monaten. An diesem Tag gab es nur einen Score, nach den Daten.
Was wir gedacht haben
Mit den Daten war die Frage nach dem Timing beantwortet. Justin hat die Unsicherheit auf null gesetzt, Erik hat sie verringert. Makro stieg bei beiden, und das Thema FOMC hob Justin von +1,2 auf +2,5. Erik lag mit +8,4 deutlich höher als Justin mit +3,0. Der Score ist ihr Durchschnitt, +5,7.
17:42Score
+5,7
USD leicht bullish
Justin +3,0 · Erik +8,4
2 von 11 Reglern
Di. 17:09 bis Mi. 17:42
- Makro
Justin +0,9 → +1,2Erik +1,1 → +1,6
- Unsicherheit (Timing)
Justin −1,7 → 0,0Erik −1,7 → −1,1
Justin und Erik bewerten vor jedem Score alle 11 Faktoren. Hier siehst du zwei davon.
Aus dem Briefing
„Besonders die monatliche Kernrate von 0,33 % statt der erwarteten 0,2 % signalisiert einen breiteren Preisdruck.“
04Donnerstag, 15. Oktober
Der KI-Ausverkauf dreht das Bild
Was passiert ist
Über Nacht kippt die Bewegung nach den Inflationsdaten. Die Renditen fallen wieder, und in Asien brechen Chipwerte ein, Koreas Leitindex verliert fast 8 Prozent. Am Nachmittag brechen Aktie und Anleihen eines großen Betreibers von KI-Rechenzentren ein, und die Absicherung gegen seinen Ausfall wird deutlich teurer. Der Markt sorgt sich um die Schulden im KI-Sektor. Der Dollar steigt dabei nicht als sicherer Hafen, er fällt von seinem Jahreshoch mit.
Was wir gedacht haben
Beide haben am Morgen ein neues Thema angelegt, Justin als KI-Investitionen mit −4,6, Erik als KI-Korrektur mit −3,5. Damit stand den bullishen Themen ein neues, starkes Gegengewicht gegenüber. Am Morgen lag der Durchschnitt bei +1,5. Weil Erik mit +3,0 die bullishe Richtung noch mittrug, blieb sie stehen. Bis zum Nachmittag fiel Intermarket bei beiden unter +1, denn die fallenden Renditen schmälerten den Zinsvorteil des Dollars. Taktisch drehte bei Justin ins Minus, und der Score lag am Nachmittag mit −0,2 knapp unter null.
09:39Score
+1,5
USD leicht bullish · Richtung gehalten
Der Durchschnitt zeigt keinen klaren Bias, aber ein Analyst trägt die Richtung noch mit. Deshalb bleibt sie stehen.
Justin 0,0 · Erik +3,0
16:42Score
−0,2
USD ohne klaren Bias
Justin −1,7 · Erik +1,2
2 von 11 Reglern
Mi. 17:42 bis Do. 16:42
- Intermarket
Justin +1,5 → +0,7Erik +1,8 → +0,7
- Taktisch
Justin +0,4 → −0,7Erik +0,7 → +0,2
Justin und Erik bewerten vor jedem Score alle 11 Faktoren. Hier siehst du zwei davon.
Aus dem Briefing
„Entscheidend sei, dass der Dollar in diesem Szenario nicht als Safe Haven profitiere, sondern schwächer werde, da der Fed-Zyklus dovish neu bepreist werde.“
Im Detail: das Thema KI
Warum trifft ein Ausverkauf bei KI-Werten den Dollar? In unseren Briefings dieser Tage stand eine klare Kette:
- KI hat zuletzt einen großen Teil des US-Wachstums getragen.
- Ausländische Anleger haben bis Juli für 942 Mrd. USD US-Aktien und für 452 Mrd. USD US-Unternehmensanleihen gekauft. Diese Zuflüsse haben den Dollar gestützt.
- Wankt die KI-These, können genau diese Zuflüsse drehen. Dann ist der Dollar kein sicherer Hafen, gefragt sind eher Yen und Franken.
- Als Paradebeispiel galt ein großer Betreiber von KI-Rechenzentren. Seine Schulden stiegen binnen eines Jahres von rund 15 auf 52 Mrd. USD. Er zahlt rund 9 Prozent für sein Fremdkapital, verdient auf seine Anlagen aber nur rund 1 Prozent, und die Zinsen fressen schon ein Viertel seines Quartalsumsatzes.
- Schon am Mittwoch zeigte sich das Muster. Die heißen Inflationsdaten trieben die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung kurz über 50 Prozent, trotzdem schlossen die 10-jährigen Renditen fast unverändert. Die Angst vor einem Kreditkollaps im KI-Sektor wog schwerer.
- Den Ablauf beschrieb eine Quelle so: Fallende Aktien lösen erst eine reflexartige Dollar-Rally aus. Sie erweist sich als falsch, und der Dollar dreht hart nach unten, weil der Markt in der Krise seine Positionen glattstellt. Da so viele long im Dollar waren, hieß Glattstellen hier vor allem Dollar verkaufen.
Nicht alle sahen es so drastisch. Eine andere Stimme hielt es für verfrüht, schon ein Ende der KI-Finanzierung zu erwarten, und sah am langen Ende der US-Anleihen bereits wieder Käufer.
05Freitag, 16. Oktober
Die Fed bleibt ruhig
Was passiert ist
Der Fed-Chef legt sich bei seinem Auftritt nicht auf eine Zinserhöhung im Oktober fest. Die Wahrscheinlichkeit dafür halbiert sich von rund 30 auf 15 Prozent, und die 2-jährige Rendite fällt von 4,95 Prozent nach den Inflationsdaten auf 4,73 Prozent. Der Dollar verbucht den ersten Wochenverlust seit fünf Wochen. Gleichzeitig beruhigt sich der KI-Sektor vorerst, der Nasdaq dreht im Tagesverlauf von −1,4 auf +0,1 Prozent. Dazu fällt die Industrieproduktion stark aus, getragen vom Strombedarf der Rechenzentren und von den Chipherstellern.
Was wir gedacht haben
Am Morgen lagen Justin und Erik auf verschiedenen Seiten, Justin bei −1,8, Erik bei +1,9. Bei Justin wog das KI-Thema mit −5,4 am schwersten, bei Erik hielten Frankreich mit +4,2 und das Öl mit +3,8 dagegen. Im Durchschnitt hoben sich ihre Bewertungen auf. Am Nachmittag hat Erik das Thema Fed von +0,7 auf −0,7 gedreht, denn eine Fed, die trotz heißer Daten nicht nachlegt, nimmt dem Dollar Rückenwind. Justin nahm beim Risiko viel Minus heraus, weil sich der KI-Sektor beruhigte, und sah die neuen Daten weiter als Stütze. Beide Scores stiegen leicht, auf +0,9 und +2,2. Im Durchschnitt stand der Score zum Wochenende bei +1,5, ohne klaren Bias.
09:34Score
0,0
USD ohne klaren Bias
Justin −1,8 · Erik +1,9
17:34Score
+1,5
USD ohne klaren Bias
Justin +0,9 · Erik +2,2
2 von 11 Reglern
09:34 bis 17:34
- Risiko
Justin −1,4 → −0,5Erik −1,5 → −1,3
- Taktisch
Justin −0,3 → +0,1Erik +0,3 → +0,1
Justin und Erik bewerten vor jedem Score alle 11 Faktoren. Hier siehst du zwei davon.
Aus dem Briefing
„Auslöser war eine Kommentierung von Fed-Chef Kevin Warsh, die als Unterstützung für eine Zinspause der Fed interpretiert wurde und den Dollar schwächte.“
Ein starkes Bild
kann schnell kippen
Die Woche zeigt vor allem, dass wir dynamisch bleiben müssen. Ein fundamental sehr starkes Bild für den Dollar kann sich innerhalb eines Tages wenden. Deshalb sind unsere Scores in diesen Tagen stark gesprungen, zwischen −0,2 und +5,7. Die Treiber haben dabei kräftig gegeneinander gewirkt: Öl, Frankreich und die heiße Inflation auf der einen Seite, die überkaufte Lage und dann die Sorgen um den KI-Sektor auf der anderen.
1Montag bis Mittwoch
Bullish, aber nicht ganz
- Frankreichs Anleihen stehen unter Druck, Geld fließt aus Europa ab.
- Brent über 100 Dollar hält die Fed restriktiv.
- Die Inflation fällt heiß aus, eine Zinserhöhung im Oktober wird wahrscheinlicher.
- Dagegen: Der Dollar ist überkauft, viele sind schon long. Vor den Daten ist das Timing unklar.
2Donnerstag
Der Wendepunkt: KI
- Chipwerte und Kredite im KI-Sektor brechen ein.
- Die Renditen fallen trotz heißer Daten.
- Der Dollar ist kein sicherer Hafen und fällt mit.
- Neues Thema bei beiden: KI mit −4,6 und −3,5.
3Donnerstag und Freitag
Danach nicht bearish
- Öl, Frankreich und die heißen Daten sprechen weiter für den Dollar.
- Die Fed legt sich nicht fest, das nimmt dem Dollar Rückenwind.
- Die Scores bleiben zwischen −0,2 und +1,5, ohne klaren Bias.
Die Fallstudie zeigt, wie wir arbeiten. Sie ist keine Aussage darüber, wie gut der Score in dieser oder einer anderen Woche war. Jede Handelsentscheidung triffst du selbst.